Willkommen …

… bei den kritischen Einführungswochen an der Uni Leipzig.

Aktuell:

Liebe Friendz und Genoss*innen,
wir hoffen, ihr alle habt das Wochenende unversehrt überstanden. Danke an alle, die mit auf der Straße waren und sich den selbsternanneten „Querdenker*innen“ und Nazis entschlossen entgegengestellt haben – wie nicht anders zu erwarten war, haben die Cops nämlich mit „strategischem Nichtstun“ geglänzt.

All Criticalintroductionweeks Are Beautiful

Die Situation dieses Wochenendes betont die aktuelle Wichtigkeit, sich in der Pandemie nicht vereinzeln zu lassen, gemeinsam antifaschistischen Widerstand zu leisten und gesellschaftskritische Analysen mit solidarischer Praxis zu koppeln.
Wir denken, dass die Kritischen Einführungswochen genau dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Diesen Beitrag können leider nicht alle anerkennen. So hat sich letzte Woche eine neurechte Kleingruppe die Mühe gemacht, ihre Paint-Skills auszupacken und Flugblätter in unserem Layout zu designen. Dass nach einer von Kameras begleiteten Verteilaktion dann nicht mal mehr der Mut gereicht hat, die Flyer mit dem eigenen Logo zu versehen, fanden wir so lächerlich dass wir diesen und anderen Gegenwind gerne nochmal als Anlass nehmen möchten, auf unser Anliegen und unsere Arbeit aufmerksam zu machen.

Die KEW wird nicht von der Universiät Leipzig organisiert

Die KEW sind ein Zusammenschluss einzelner Menschen aus verschiedenen politischen und gesellschaftskritischen linken Gruppen aus Leipzig. Unser gemeinsames Ziel ist die Organisation eines breiten Spektrums an kritisch-emanzipatorischen Bildungsveranstaltungen, welche eine progressive Alternative zu den Einführungsveranstaltungen der Uni bilden sollen. Außerdem wollen wir es neuen Studierenden ermöglichen, die Arbeit politischer Gruppen, Bündnisse und Initiativen aus Leipzig kennenzulernen und sie dazu anregen, sich zu organisieren.

Die KEW versteht sich als antikapitalistisch und ist nicht profitorientiert

Vielmehr ist die KEW seit jeher auf Spenden und Förderung angewiesen. Wir haben Ausgaben für Flyer, Layout, Honorare uvm. Aufgrund der Corona-Auflagen der Universität konnten dieses Jahr nur wenige unserer Veranstaltungen in Räumen der Uni stattfinden, wodurch zusätzlich Mietkosten für Veranstaltungsräume anfallen. Aus dem gleichen Grund war es uns dieses Jahr nicht möglich, das jährliche Couchcafé im Innenhof des Hauptcampus zu organisieren. Dort erhalten wir durch das Ausschenken von Kaffee auf Spendenbasis in der Regel einen Großteil unserer Ausgaben refinanziert.

Wie könnt ihr uns supporten?

Leider bleiben wir dieses Jahr auf einigen Kosten sitzen. Wir können jeden Euro, den ihr, eure Gruppe oder euer FSR entbehren können, grad gut gebrauchen. Jede Förderung von eurer Seite unterstützt nicht nur die KEW und ermöglicht sie auch in den nächsten Jahren, nein ihr ärgert damit auch noch rechtsreaktionären Gegner*innen der KEW. Help us – annoy fashism!

Das könnt ihr ganz einfach hier per Paypal – Jede Spende ist anonym!

No cash – no problem!
Ihr könnt uns auch bei der Organisation der nächsten KEW unterstützen und an unseren Plena teilnhemen, – wir freuen uns über jede Mitarbeit!
Wenn ihr mit eigenen Veranstaltungen den Anmeldezeitraum für die nächste KEW nicht verpassen wollt, meldet euch bei kontakt@kew-leipzig.de um auf unserem Info-Verteiler zu kommen.

Support your local KEW!

Wir hoffen auf eure Unterstützung. Bleibt bis dahin kritisch und gesund!

Solidarische Grüße,
eure KEW

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Neu an der Uni und gespannt was dich erwartet?

Das Semester steht vor der Tür und damit hektische Tage voller Formalitäten. Sicher kann einem die Uni wie eine Welt für sich vorkommen, mit ihrer eigenen Geschichte und ihren eigenen Regeln. Sie ist aber nicht losgelöst von der Gesellschaft. Durch die Umstellung auf Bachelor-Master haben wir es mit einer massiven Verschulung der Lehre zu tun und gleichzeitig wird Wissenschaft und Forschung immer stärker von Geldern aus der Privatwirtschaft abhängig. Die Mitbestimmungsmöglichkeiten sind auf ein Minimum zurückgefahren worden.
Aber warum diese Veränderungen? Und wie können wir uns dagegen wehren? Mit den kritischen Einführungswochen wollen wir Freiräume schaffen, um solche Fragen zu stellen und Platz für eine kritische Auseinandersetzung mit Universität und Gesellschaft zu bekommen.

Um Vereinzelung und Konkurrenz etwas entgegen zu setzen, wird es jede Menge Gelegenheiten zum Kennenlernen und Austauschen in entspannter Atmosphäre geben. Parallel zum offiziellen Brimborium erwartet euch ein fächerübergreifendes, kritisches Alternativprogramm. Es wird Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen zu Themen geben, die an der Uni sonst zu kurz kommen: Kritische wissenschaftliche Inhalte, Einblicke in die Arbeit politischer Gruppen und ein alternativer Blick auf die Stadt Leipzig. In der dritten Woche werdet ihr die Gelegenheit haben Projekte, Gruppen und Initiativen kennen zu lernen, die allesamt versuchen, diese Stadt politisch schöner zu machen.

Alle Infos zum Programm werden auf unserer Homepage und auf Facebook laufend aktualisiert.

Wir freuen uns auch während der KEW über Eure Unterstützung: Zum Beispiel bei der Organisation und dem laufenden Betrieb des Ganzen.Meldet auch einfach über kontakt@kew-leipzig.de oder auf Facebook.