Alle in einem Boot? Von erste Klasse Passagier*innen und der Crew: Klimagerechtigkeit und globale Ungleichheiten

Der Klimawandel ist heute schon weltweit spürbar und könnte bei gegenwärtiger Entwicklung zukünftig katastrophale Ausmaße annehmen. Doch trifft diese Entwicklung nicht alle Menschen und Regionen gleichschnell und gleichstark. Die daraus resultierenden Ungerechtigkeiten, globalen Machtverhältnisse und Lösungsperspektiven unter dem Stichwort Klimagerechtigkeit wollen wir im Workshop genauer beleuchten.

BIPoC Vernetzung #2 – BIPoC Meeting – Living in the Diaspora, get together & was bisher geschah

Der Workshop soll einen Raum des Austausches bieten, deshalb öffnen wir diese Veranstaltung speziell nur für BIPoCs. Wir stehen zur Verfügung Fragen zu beantworten, eigene Erfahrungen zu teilen und aktiv zuzuhören. Die Selbstbezeichnung BIPOC entspringt aus Erfahrungen der Gruppenmitglieder und reflektiert unsere Lebensrealitäten in der Diaspora. Da es ein zweites Meeting im Rahmen der KEW geben wird, können wir gemeinsam Ideen für dessen gestaltung sammeln.

Du musst kein*e Expert*in sein – Wie man die Argumente der Klimawandelleugner*innen unschädlich macht / You don’t have to be an expert – How to disarm arguments of climate change deniers

Leute, die den menschengemachten Klimawandel bestreiten, trifft man überall. Wo zwischen Wissenschaftler*innen Konsens besteht, wissen viele Menschen zu wenig über den Klimawandel, leugnen oder ignorieren die Fakten. Wie erreicht man diese Menschen? Wir als Scientists for Future wollen das “Handwerkszeug” vermitteln um sich in solchen Diskussionen zu behaupten und zeigen, dass man eben kein*e Expert*in sein muss, um sachlich richtig zu argumentieren.

Taggen für die Umwelt

Du willst an der Uni für ein Thema aus dem Bereich der Nachhaltigkeit Bewusstsein schaffen, welches dir am Herzen liegt? Dann entwirf mit uns einen Sticker für dein Anliegen und tagge ihn auf alle Uniklos etc. und hinterlasse so eine kleine grüne Botschaft im Unialltag! Die Verwirklichung deiner Tag-Ideen erfolgt natürlich auf umweltfreundlichen Klebepapier!

Kunst am Campus – Do Graffiti yourself!

Ob als nichtkommerzielle Kunst oder als Verwirklichung des Rechts auf Stadt ist Grafitti eine wichtige Form politischen Ausdrucks. Wir wollen dafür einen offenen Raum am Campus schaffen. Wer mag, kann sich eine Einführung ins Sprühen geben lassen, andere können gleich an den dafür gespannten Folien loslegen. Bringt gern eure eigenen Dosen mit, wir haben aber auch welche da.

Von Treppen und blinden Flecken – Einführungsworkshop zu Ableism

Der Alltag von behinderten und chronischkranken Menschen steckt voller Ausschlüsse und Barrieren. Diese Diskriminierung wird auch mit dem Begriff „Ableism“ bezeichnet. In dem Workshop wollen wir Form und Funktion von Ableism genauer betrachten. Gemeinsam werden wir ein Verständnis von Ableism erarbeiten und das verschiedene Varianten kennenlernen. Der Workshop richtet sich an Menschen ohne Vorerfahrungen und ist für Menschen ohne eigene Ableism-Erfahrung konzipiert.

Die Politik der Plattformen: digitale Möglichkeitsräume und Herrschaftskritik im Cyberspace

Handelt es sich beim Internet noch um einen freiheitlichen und demokratischen Raum, in dem ein*e jede*r nach eigenem Belieben handeln kann? Wir geben einen Einblick in die Politik der Plattformen: Ausgehend von der Darstellung zentraler Akteure des kommerzialisierten Internets betrachten wir die Konstituierung von (Möglichkeits-)Räumen und Dezentralisierungsansätzen im Cyberspace. Diese wollen wir herrschaftskritisch hinterfragen und ihre Alltagstauglichkeit mit euch diskutieren. Keine Vorkenntnisse notwendig!

Kritische Männlichkeitsreflektion

Männlichkeit stellt in der patriarchalen Gesellschaft die Norm dar und wird höher bewertet als Weiblichkeit – dadurch entstehende Privilegien werden jedoch meist übersehen. Im Workshop setzen wir uns mit Männlichkeiten in unseren Lebenswirklichkeiten auseinander. Wir reflektieren, wie wir auf Partys, in Politgruppen, in Freundschaften und Beziehungen selbst Männlichkeiten herstellen, stützen und wahrnehmen. Voraussetzung: Bereitschaft zur kritischen Selbstreflexion.

Benotungs-, Selektions- und Konkurrenzdruck in Bildungsstätten

Während unserer gesamten (Aus-)bildung werden wir durch Noten bewertet. Doch inwiefern nützen diese pädagogischen Zielsetzungen? Wie bestimmt eine ständige Bewertung unser Selbstbild? Und inwiefern verstärken Noten gesellschaftliche Ungleichheiten und tragen zur Leistungsgesellschaft bei? Über diese Fragen wollen wir ins Gespräch kommen und mögliche Alternativen finden, um nachhaltiges Lernen zu fördern.

Rosa Luxemburg – Einführung in Leben und Werk

Rosa Luxemburg gilt vielen linken Menschen als nicht-diskreditierte Ikone der linken Geschichte und Bewegung. Sie steht für einen demokratischen Sozialismus, für ein Verhältnis von „Masse und Führung“ auf Augenhöhe, für eine Vision einer befreiten Gesellschaft. In diesem Workshop soll daher Gelegenheit sein, sich einen ersten Überblick über Luxemburgs Leben und Werk eingebettet in die historischen Ereignisse ihrer Zeit zu verschaffen. Zudem wollen wir an einem Beispieltext kennenlernen, wie Luxemburg argumentierte.