Call for Participation – Kritische Einführungswochen Herbst 2019

Ahoi,

was passiert nach den Landtagswahlen 2019 in Leipzig und Sachsen? Was passiert an der Uni Leipzig, wenn sich in Sachsen Koalitionsgespräche zwischen AfD und CDU abzeichnen? Was können wir dann von der Uni Leipzig aus tun? Für den Fall von schwarz-blauen Koalitionsverhandlungen wird bereits ein großer Uni-Streik geplant, bei dem möglichst viele Studierende, Dozierende, Forschende und Mitarbeitende dem Uni-Alltag ein komplett anderes Gesicht geben sollen. Doch so oder so, für uns als (radikale) Linke muss es weitergehen. Und so wollen wir auch in schweren Zeiten an der Universität linke Politik sichtbar machen, Studierenden kritische Inhalte näherbringen und Studierende in unseren Gruppen organisieren. Deshalb wird es vom 07. bis 31. Oktober die Kritischen Einführungswochen (KEW) an der Uni Leipzig geben.
 
Was sind die kritischen Einführungswochen?
Alternativ zu den „normalen“ Einführungswochen stellen wir bereits seit einigen Jahren eine kritische Einführungswoche auf die Beine. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich Studis über politische und gesellschaftskritische Inhalte austauschen können. An linken Themen und Räumen mangelt es in der Universität meist – deswegen versuchen wir durch ein herrschafts- und diskriminierungskritisches Alternativprogramm zu einer Politisierung des Campus beizutragen.
 
Welche Veranstaltungen passen ins Programm der Kritischen Einführungswochen?
Zu Beginn jedes Wintersemesters kommen viele Studienanfänger*innen an die Uni. Und genau diese wollen wir mit den KEW erreichen! Das bedeutet, dass wir vor allem einführende Veranstaltungen ins Programm aufnehmen wollen, an denen auch Menschen ohne Vorkenntnisse teilnehmen können. Die KEW-Veranstaltungen wollen Studierende mitnehmen, für linke Themen begeistern, Handlungsperspektiven aufzeigen und Organisierungsangebote bieten. Deshalb wünschen wir uns, dass die Veranstaltungen möglichst interaktiv und partizipativ gestaltet sind und die thematisierten Inhalte auch für (noch) unpolitische Studierende verständlich dargestellt werden. Entsprechend werden wir in diesem Jahr bevorzugt solche Veranstaltungen ins Programm aufnehmen, wohingegen innerlinke Szenedebatten oder komplexe Fachdiskussionen weniger Raum finden werden.
Konkret heißt das: In den ersten beiden Wochen (7.-20.10.) werden v.a. inhaltliche, einführende Veranstaltungen stattfinden, in der dritten Woche (21.-31.10.) hingegen Interessierte in offenen Treffen die Möglichkeit erhalten, linke Gruppen kennenzulernen und mitzumachen.
 
Wie verstehen sich die Kritischen Einführungswochen?
Die Kritischen Einführungswochen sind darüber hinaus das, was alle Beteiligten draus machen – selbstorganisiert also. Als plurales, basisdemokratisch organisiertes Bündnis leben die KEW davon, dass sich möglichst alle Akteur*innen in die Organisation (z.B. Couchcafé, Raumsuche, Mobi/Social-Media, Presse oder Programm) einbringen. Das Bündnis dient dabei der Sache, nicht dem Geld – wir wollen uns an der KEW weder selbst bereichern, noch wollen wir Veranstaltungen von Akteur*innen, die mit ihren Veranstaltungen Profit erzielen bzw. steigern wollen. Einnahmen, die über das Notwendige zur Selbsterhaltung hinausgehen, kommen progressiven Projekten zugute. Für uns heißt „politisch“ nicht parteipolitisch, unser Projekt soll deshalb nicht der Wahlwerbung für Parteien dienen. Wo Parteipolitiker*innen im Rahmen der KEW auftreten, soll das transparent geschehen.

Wir freuen uns auf eure kreativen und vielfältigen Anmeldungsideen für Veranstaltungen, Aktionen, Demos oder Treffen! Schreibt uns bei Unklarheiten und Anregungen!
 
Hinweis: Wir können leider keine Auslagen (Fahrtkosten, Honorar, Technik, …) für Veranstaltung im Rahmen der Kritischen Einführungswochen übernehmen oder erstatten.

 

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  2. (gültige E-Mail-Adresse notwendig)
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  6. Benötigte Räume an den Campi der Uni Leipzig und der HTWK werden zentral vom KEW-Orgateam beantragt. Ihr braucht euch darum nicht zu kümmern.
    Möchtet ihr eure Veranstaltung an einem anderen Ort anbieten (z. B. Kneipe XY) liegt die Organisation dafür bei euch.

    Wenn ihr die Veranstaltung an einem anderen Ort machen wollt, aber keinen Ort habt, sprecht uns gern an. Wir versuchen euch dann zu unterstützen.

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  11. Wir können keine speziellen Technik-Wünsche erfüllen. Üblicherweise umfasst die Standard-Ausstattung Media-Rack und Beamer.

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  13. Alternative Termine bitte unter „Anmerkungen und Hinweise“ eintragen.

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  15. Wie wollt Ihr euch als Gruppe in die Repro-Arbeit einbringen?
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